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Am 19. Juni 2005 wurde ich im Vinzenz-Pallotti-Hospital in Bensberg (Bergisch-Gladbach) geboren.
Die Geburt war sehr schön - ich kam im Wasser zur Welt!

Ich war 52 cm groß und 3300 g schwer.

Meine Mama hat einen ausführlichen Geburtsbericht geschrieben, den ich Euch natürlich nicht vorenthalten werde:

Also, es fing damit an, dass ich Samstag den ganzen Tag über immer schonmal so ein komisches Ziehen hatte ... es war nicht wirklich schmerzhaft, ein bisschen wie beginnende Regelschmerzen, und ich dachte mir "oh, toll, jetzt krieg ich auch endlich mal Senkwehen"
Meine Ärztin hatte mir schließlich Mittwoch erst gesagt, dass sich noch gar nix tut, und dass ich ganz bestimmt über Termin gehe ... und ich fühlte mich auch noch nicht so, als würde das Baby bald kommen
Nachmittags gingen wir dann noch eine Stunde spazieren, wobei ich zwar zwischendurch einmal dieses Ziehen hatte, aber es war nicht mal so stark, dass man mir irgendwas angemerkt hätte ... ich hatte auch noch keinem etwas davon gesagt, weil sich sonst sicher alle verrückt gemacht hätten

Als wir dann abends im Bett lagen, so gegen 23/23.30 wurde das Ziehen dann irgendwie etwas schmerzhafter und unangenehmer ... und es kam auf einmal viel öfter ... ich wurde skeptisch, und beschloss, mal die Uhr im Auge zu behalten, weil dass es Wehen sind, war mir mittlerweile dann doch klar geworden ...

Sie kamen dann erst alle 10 Minuten, die Abstände wurden immer kürzer und jede Wehe ein bisschen schmerzhafter, so dass ich mich teilweise schon ein bisschen am Waschbecken abstützen musste, wenn eine Wehe kam (ich musste auch bei fast jeder Wehe pinkeln).

Als so gegen 1 die Wehen dann alle 5 Minuten kamen, dachte ich mir, dass es vielleicht doch mal besser wäre, Carsten zu wecken (der immerhin 2 Stunden geschlafen hatte - der glückliche) und ins Krankenhaus zu fahren ... er war verständlicherweise sofort hellwach und wurde leicht nervös (er fragte mich ständig, ob ich wieder eine Wehe hätte, wie lange die jetzt gedauert hatte, und wie groß der Abstand war).

Im Krankenhaus angekommen (gegen 1.15) kamen die Wehen schon alle 4 Minuten, und es wurde erstmal ein CTG geschrieben, wo man die Ausschläge deutlich sehen konnte (und Carsten wurde noch nervöser ... "die ging jetzt bis 90!!! ... und die jetzt aber nur bis 80... ") ... trotzdem war ich immer noch fest davon überzeugt, dass sie wieder weggehen würden, und mein Baby frühstens in ein paar Tagen kommen würde

Nach dem CTG ging ich dann in einen Kreißsaal, wo eine Hebamme mich untersuchte ... der Muttermund war schon bei 5 cm ... danach war ich dann doch nicht mehr so überzeugt, dass es noch lange dauern würde ... auf Carstens Frage, dass man dann ja sicher "in den nächsten 2 Tagen" damit rechnen könnte, grinste sie auch nur, und sagte "ja, das bestimmt"

Wir beschlossen dann, noch etwas spazieren zu gehen, und sollten gegen 4 zum CTG wieder kommen ... das Spazierengehen war für mich allerdings unter Wehen unerträglich ... wenn eine Wehe kam, konnte ich weder stehen noch gehen ... die einzig bequeme Stellung war halb-sitzend, so dass wir wieder zurück in das Wehenzimmer gingen, wo ich mich auf die Couch setzte und abwartete ... so langsam wurden die Wehen dann auch schmerzhafter aber immer noch auszuhalten ...

So verbrachten wir dann die Stunden, es wurde nochmal ein CTG geschrieben, das auch in Ordnung war, und die Wehen wurden immer stärker ... und es wurde voller ... irgendwie hatten außer uns noch viele andere beschlossen, dass das eine tolle Nacht zum Kinderkriegen wäre...

Gegen 6 kam dann die Hebamme und bot mir an, dass ich in die Wanne könnte ... ein Kreißsaal wäre noch nicht frei ... naja, ich dachte, vielleicht ist es im Wasser ja angenehmer, und wir wanderten zur Badewanne ... das beste, was wir machen konnten!!!
Nachdem die letzten beiden Wehen, die ich im Wehenzimmer hatte, ziemlich fies gewesen waren, konnte ich es in der Wanner super-gut aushalten!!! Außerdem hatte ich vorher bei jeder Wehe Schüttelfrost bekommen, was jetzt im warmen Wasser auch wegfiel ... ich fühlte mich wieder richtig wohl

Die Hebamme guckte dann nochmal nach dem Muttermund, und der war mittlerweile ganz auf ... ich durfte also ab der nächsten Wehe langsam mitschieben ... das war so gegen halb 7 morgens ...

Die Presswehen waren dann zwar anstrengend, aber wesentlich erträglicher als vorher die Wehen, weil ich endlich etwas tun konnte ... Carsten unterstützte mich super, stützte mich immer im Rücken, wenn eine Wehe kam und reichte mir zwischendurch immer Wasser, weil ich so einen Durst hatte

Die Hebamme sagte dann irgendwann, ich solle mal fühlen, sie wäre schon ganz weit ... zuerst hatte ich etwas Hemmungen, aber dann war die Neugier stärker ... ich konnte die Fruchtblase mit dem Kopf drin tasten (die Fruchtblase machte die Hebamme dann kurz danach kaputt, weil sie von selber scheinbar nicht aufgehen wollte)! Kurz später sollte ich mal nach unten gucken ... da sah ich dann schon den Kopf, der kurz davor war, durchzukommen ...

Ein paar Wehen später hatte ich dann auch das schlimmste geschafft: der Kopf war durch!!! In dem Moment dachte ich zwar, mir zerreißt alles, aber sofort danach war mir klar, dass ich das schlimmste hinter mir hatte, und es jetzt nicht mehr lange dauern würde, bis ich unser Baby im Arm hatte

Ein bisschen fies war dann noch, dass unsere Kleine meinte, sie müsste mal etwas strampeln - Kopf draußen, Rest drinnen ... das fühlte sich nicht so prickelnd an, aber 2 Wehen später war sie dann ganz draußen, und sie wurde mir in den Arm gegeben ... einfach nur toll!!! Ich konnte es gar nicht fassen, dass ich da tatsächlich mein Baby im Arm hatte!!!
Es war mittlerweile 7.48, also knapp 1,5 Stunden von Beginn der Presswehen an

Carsten guckte dann nach, was es ist (ich konnte nix sehen, weil die Nabelschnur im Weg war) - ein kleines Mädchen!
Wir waren einfach nur glücklich!!!
Unsere Joelle Maxine war da

Ca. 20 Minuten später, als die Nabelschnur auspulsiert war, durfte Carsten sie dann durchschneiden, und wir wurden in einen Kreißsaal gebracht.
Wir bekamen dann noch die Plazenta gezeigt (ich hatte mir die irgendwie viiiiel kleiner vorgestellt), wurden gefragt, ob wir sie mit nach Hause nehmen wollten (äh, neeeeeee) und die Hebamme untersuchte Joelle.

Ich war zwar noch ein bisschen schwach, aber ansonsten ging es uns super, und wir wurden dann ins Wehenzimmer gebracht (wo wir eine Weile warten mussten, bis auf Station ein Bett frei würde - ich erwähnte ja schon, in der Nacht war da die Hölle los).
Ich legte die Kleine dann gleich an, und sie saugte direkt los, als hätte sie nie etwas anderes gemacht

Alles in Allem war es also eine relativ schnelle Geburt, und einfach nur schön ... wenn's bei den nächsten Kindern genauso wird, dann bin ich zufrieden.





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